ROAD TO PENANG.

Nachdem ich nun einige Tage in Kuala Lumpur verbracht habe ging es nun endlich am Montagmorgen mit dem Bus nach Georgetown, Penang! Jetzt geht es erst richtig los!

Blick von der Brücke nach Pulau Penang

Blick von der Brücke nach Pulau Penang

Nach 5 Stunden Busfahrt bin ich in Penang angekommen. Auf dem Weg von Kuala Lumpur bis zum Zielort genoss ich erneut die wunderschöne Landschaft und die Gebirge, als Hamburger kann man das so sagen, Malaysias. Besonders das viele grün war sehr schön. Nach der Ankunft wurden wir dann sogleich von unserer Chapter Präsidentin auf unsere Organisationen verteilt.

Ankunft in Pulau Penang

Ankunft in Pulau Penang

Der Ort an dem ich von nun an lebe, schlafe und arbeite ist das Cheshire Home (http://www.penangcheshirehome.org). Die Chefin und mein Mitfreiwilliger Julian haben mich sofort begrüßt. Julian, der schon seit 6 Monaten hier ist und mit dem ich auch das Zimmer teile hat mich dann herumgeführt und mir alles wichtige erklärt. Das Heim an sich hatte ich mir komplett anders vorgestellt aber mir gefiel es auf anhieb. Mein Tätigkeitsbereich ist breit gefächert. Wir unterrichten Englisch und (versuchen es zumindest) Musik. Bei etwas Freizeit beschäftigen wir uns mit den Bewohnern oder helfen ihnen bei dem Umgang mit dem Computer. Falls mal wirklich nichts zu tun ist dann werden wir selbst handwerklich tätig oder basteln für den Verkauf des Heims. Da können wir dann Körbe machen (was ich abgrundtief hasse) oder Fußmatten oder sonstiges. Das Material kommt aus Fabriküberschüssen (nehme ich mal an) und das fertige Produkt wird dann später verkauft. Der Erlös geht dann ans Heim und den jeweiligen Produzenten. Wie ihr lesen könnt verhält es sich sehr entspannt hier. Die Bewohner sind meistens sehr gut drauf sodass die Atmosphäre immer entspannt, friedlich und lustig ist.

Der Montag war dann als Arbeitstag auch schon erledigt. Ich richtete mich kurz ein und dann sind wir auch schon mit dem Bus in die Stadt. Etwas anderes außer Bus gibt es hier nicht und dieser fahren auch nicht zu bestimmten Zeiten. Man geht zur Haltestelle und wenn man Glück hat kommt nach kurzer Zeit einer oder man wartet ganz gerne mal 10-15 Minuten. 

Gammeln an der Haltestelle

Gammeln an der Haltestelle

In der Stadt angekommen erwartete ich aus den Erzählungen aus Reiseführer und von Leuten aus Kuala Lumpur ehrlich gesagt etwas ganz anderes. Allerdings kann man auch nicht sagen, dass ich enttäuscht war. Auf den ersten Blick war es einfach eine normale Stadt, von Weltkulturerbe bis dato keine Spur. Direkt am ersten Tag durfte ich dann in den Genuss des vielgerühmten Essens kommen. Es wurde nicht übertrieben. Nachdem wir uns mit den anderen deutschen Freiwilligen beim Inder trafen kam ich natürlich auch sofort auf den Geschmack. Bestellen war erstmal schwierig aber essen ging natürlich klar. Ich bin jedes Mal aufs neue begeistert vom Roti und Tandoori Chicken. Daraufhin ging es direkt zu einem Ort, den die Jungs hier seit 6 Monaten schon nicht übergehen können – ich gehe davon aus, dass es mir ähnlich ergehen wird. Dazu aber nur ein Bild.

ipp

Nun bin ich ja schon fast seit einem Monat hier und kann euch nun auch berichten, wie schön diese Stadt sein kann. Gleichzeitig begann auch Chinese New Year. Die festlichen Dekorationen machte ich schon in Kuala Lumpur aus. Da Penang jedoch zu ca. 80% von Chinesen bewohnt wird ist das hier noch mal n ganz anderer Schnack. Gong Xi Fa Cai hiess es dann 15 Tage lang, solange wird es gefeiert und mit Böllern und Feuerwerk ins Jahr des Hölzernen Pferdes gefeiert. Wir blieben diese Zeit im Heim. Da viel Besuch anstand und auch hier viel gefeiert wurde haben wir aber so ziemlich nichts verpasst – hoffe ich. Ach und bei jedem Besuch gab es dann auch Ang-Pau. Verheiratete Paare geben einen roten Umschlag mit ein bisschen Geld innen drin. Das war auch der Grund weshalb ich so gut wie gar nicht bei der Bank war, haha. Schon ganz nett direkt ganz viel Geld geschenkt zu bekommen.

Zurück zur Stadt. Mit gut 500.000 Einwohnern ist Georgetown zugleich Hauptstadt der Insel als auch des Staates Penang.  Die Stadt wurde ursprünglich 1786 von britischen Kolonialisten besiedelt und erhielt ihren Namen von König Georg III. Seit 2008 ist Georgetown ein UNESCO Weltkulturerbe.  Die noch erhaltenen Kolonialbauten sind wirklich sehr schön.

Altes Rathaus an der Esplanade

Altes Rathaus an der Esplanade

"Streetart" - häufig zu sehen im nördlichen Teil der Stadt

“Streetart” – häufig zu sehen im nördlichen Teil der Stadt

Haus im Kolonialstil

Haus im Kolonialstil

Wie gesagt es war die Zeit vom Chinese New Year. Daher waren die Straßen hier sehr viel und auch sehr schön geschmückt. Auch die Tempel wurden hergerichtet mit einer Menge von riesigen Räucherstäbchen vor den Türen. Innerhalb dieser 15 Tage gibt es dann noch speziellere Tage. Wenn ich mich richtig entsinne war der 1. & 2. sehr wichtig sowie der 8. und der letzte Tag auch. Am 8. war ich mit den Jungs im Hafengebiet (Jetty) und habe mir die dortigen Feierlichkeiten angesehen.

Geschmückte Straße

Geschmückte Straße

Opferschweine (?)

Opferschweine (?)

Feuerwerk

Feuerwerk

GEBALLER

GEBALLER

Wie es am Strand war, mein Alltag läuft und mehr erfahrt ihr dann beim nächsten Eintrag!

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