#ZURÜCKWERFDONNERSTAG – HEUTE: SINGAPUR & LONESOME LUPUS.

Krass, ein #zurückwerfdonnerstag schon am Dienstag. Das gibts aber auch nur hier, hau mich einer midder Schaufel.

Ehrlich gesagt sollte dieser Eintrag schon letzten Donnerstag kommen. Kurzfristig ist mir aber was super wichtiges dazwischen gekommen. Indes grämet euch nicht denn hier ist er ja:

1. SINGAPUR

Zurückwerfdonnerstage beschäftigen sich ja immer mit Geschehnissen, Ereignissen oder einer Verbildlichung dessen. Wie bereits angekündigt muss ich ja noch was nachholen und dazu gehört als Nummer 1 mein Trip nach Singapur. Der Trip begann eigentlich sehr lässig. Wir hatten uns nur ein Wochenende dafür zurechtgelegt denn, ganz ehrlich, so erlebenswert ist diese Stadt nicht. Wir hatten die Wahl zwischen 10 (oder länger?) Stunden Busfahren und 25 Minuten fliegen. Natürlich nahmen wir den Flieger.
Man hatte schon so Allerlei über die singapurianischen Strafen gehört weshalb ich meine Zigaretten auch in Penang ließ. Man hörte Gerüchte über “jede Zigarette einzeln verzollen” bis “da darf man nirgendwo rauchen!” zu “sheeeeeeeeeiiiiiit”.

Nach 20 minütigem Flug mit unserem höchst asiatischen Flugkapitän Señor Carlos Hernandez sind wir auch schon wieder gelandet. Das fand ich persönlich ziemlich beeindruckend. Es kam einem vor als sei man nur kurz in der Luft damit man gleich wieder landen kann. Amüsant.

Zur Unterkunft dann ein paar Worte. Ich muss tatsächlich etwas länger ausholen. Hier in Penang gibts n Laden/Club und da waren wir mal drinnen und da haben wir mal den Chef kennengelernt und da haben wir mit dem Chef getrunken und dann hab ich den mal wieder getroffen und dann haben wir wieder getrunken und dann hat er uns nach Singapur eingeladen um dann dort in seinem Haus zu bleiben. Na, das war doch gar nicht so lang.

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Also angekommen. Da unser Kontaktmann sich auf wiederholtes Anschreiben nicht meldete hatten wir zuvor und für den Notfall bereits ein Hostel gebucht. Zu unserer Überraschung hatte er sich dann doch noch gemeldet, besser spät als nie, und uns in sein Holiday House eingeladen. Kurz die Adresse gesucht und ab ins Taxi. 50 S$ (Singapur-Dollar) leichter und 35 Kilometer weiter waren wir dann angekommen. Schicke Gegend, schicke Bude. Damit ihr eine Vorstellung davon habt, wie viel Geld er hat -> das Haus steht in einer Gegend wo der Taxifahrer meinte “Your friend must be very rich!”, es war aber nur sein Holiday House, es war 3-stöckig und er hat es nur “damit meine Kinder mal Party machen können”. So weit so gut. In seinem weißen AMG fuhr er uns noch kurz zu MCD und gab uns für den folgenden Tag noch so 200 Dollar.

Ich hatte gehofft, dass wir ganz viele Piraten sehen. So wie in Fluch der Karibik. Doch sollte bitter enttäuscht werden!!! Stattdessen begab ich mich mit meinen zwei penangesischen Mitstreitern Julian & Manuel auf Erkundungstour. Und da muss ich sagen, dass Singapur verdammt schön sein kann. Wir besuchten China Town, Little India, Marina Bay by the Gardens und fuhren mit dem LRT (quasi die dortige Metro/Ubahn/SBahn/watever)

 

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Little India – Allerlei Gedöns

 

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Schinataun – leider sehr touristisch…

 

Chinatown war schon richtig gut. Leider leider viele viele Touristen. Da ich jedoch auch einer war dürfte ich mich gar nicht so aufregen aber es nervt doch schon immer ein wenig. Dafür interessante Geschäfte, natürlich viel Ramsch aber auch viel traditionelles dabei.

 

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Was mich besonders gefreut hatte war ein wunderbarer TinTin Laden mit allem, was das Herz begehrt. Also eigentlich nur Comics und Figuren von Tim & Struppi aber mehr begehre ich auch gar nicht.

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Tim hat die Schnauze voll und macht n polnischen.

Direkt angrenzend an den Chinatown Distrikt liegt der Sri Mariamman Tempel. Wirklich ein ziemlich schöner Tempel. Der wurde auch sogleich besichtigt. Solltet ihr auch machen falls ihr mal Gelegenheit dazu bekommt.

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Tolle Ansicht, ich alter Meisterfotograph

 

Dann schlugen wir uns weiter zu Marina Bay Sands bzw. Marina Bay by the Gardens durch. Marina Bay Sands ist eigentlich nur ein Resort. Aber was für eins. 3 riesige Häuser ragen in die Luft und darauf eine Art Schiff. Innen drin teilweise Hotel aber auch eine riesen Mall, 2 Theater und was weiß ich noch alles. Ziemlich beeindruckend! Leider hatten wir keine Gelegenheit auf dieses “Schiff” zu gelangen – dort oben soll sich eine schnieke Bar verstecken.

 

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Das Marina Bay Sands

 

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…gardens

 

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garrrrrrdens.

 

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Eingangsbrücke

 

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Weitblick.

 

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Parkanlage

 

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Das Marina Bay Sands von Marina Bay Gardens aus gesehen.

 

Die Gartenanlage ist 101 Hektar groß und steht auf aufgeschüttetem Sand. Insgesamt soll das ganze Projekt um die 1 Milliarde $ gekostet haben. Hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ein must see. 

 

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Durchblick.

 

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Ewok Style

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Strickleiter und hoch!

 

Wirklich wunderschön! Und da wir ja mehr oder minder gesponsort wurden gabs mal hier mal dort n Cappuccino oder zum Mittag auch mal frittierte Froschschenkel. Abends sind wir dann zu den Quais, da ist so die Ausgehmeile. Nette Läden, gute Clubs aber alles verdammt teuer. Singapur ist mit Abstand das teuerste Land in Asien. Von daher hatten wir doppelt Glück, dass wir nicht viel auszugeben brauchten. Denn auch Abends wurden wir von besagtem Freund auf ein paar Bier eingeladen. Aber natürlich nicht, nachdem wir ein fürstliches, chinesisches Dinner zu uns genommen hatten. Darunter Haifischsuppe, ein Schwein und viel Tiger-Bräu. Ja so lässt es sich wohl leben.

Tag 2 begann dann eher schwummrig. Wir sind noch einmal nach Chinatown und haben uns dann den riesigen Buddha Tooth Relic Temple. Wahnsinn. So ein schönes Gebäude mit noch schöneren Verzierungen und Statuen im Inneren.

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Abschliessend gabs dann noch ein sehr leckeres Essen beim Inder. Naja und hätten wir unseren Rückflug nicht verpasst, wären wir ziemlich günstig weggekommen :). So wars alles in allem aber auch zieeeeeemlich okay! Fazit: Singapur ist auf jeden Fall einen Besuch wert, jedoch nicht länger als max. 5 Tage – wenn man wirklich alles mitnehmen will. Wir haben z.B. die Night-Safari im Zoo sowie den Besuch der Inseln nicht mitgemacht. Aber wie gesagt, nehmt ja viel Geld mit.

 

post scriptum: Hab mich das ganze Wochenende durchgeschnorrt.

 

LONESOME LUPUS

Jetzt zum weniger erfreulichen Teil. Seit meiner Ankunft im Januar wurde ich direkt vom Wolfsrudel herzlichst in Empfang genommen und unsere Wege sollten sich auch bis zur heutigen Zeit nicht trennen. Viel haben wir gelacht, gegessen und getrunken und Scheisse gebaut  sowas alles. Dank euch musste ich weder lange nach etwas suchen oder mir gar Freunde suchen. Es hat einfach direkt super gepasst. Euer Jahr ist nun rum, meins beginnt erst so wirklich und ich bin, euretwegen, sehr gut darauf vorbereitet und werde alles geben, um die Traditionen aufrecht zu erhalten!

Vielen Dank für alles an: JAN, NADIM, TOBI, FABI, MANU und natürlich an JULIAN, der es solange als Zimmergenosse mit mir ausgehalten hat. Ich werde euch vermissen und hoffe, dass es mit dem Treffen in Deutschland klappen wird.

Nun bleibe ich als alleiniger Wolf, das Rudel macht die Fliege. Nun denn, auf ins letzte – 6-monatige Gefecht! So long and thanks for all the Roti.

post scriptum: ich habe LUPUS natürlich nur aufgrund der Alliteration gewählt – heisst halt Wolf, für alle Nicht-Lateiner. 😉

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