TEMPLERUN.

Früher als erwartet, was?!

Nun ja, es ist auch viel geschehen in der letzten Zeit. Meine verbleibenden Wochen, bevor die neuen Volontäre aus Deutschland ankamen, verbrachte ich mit der Erkundung Penangs. Die Geschichten über den botanischen Garten und den Nationalpark habt ihr ja (hoffentlich!) schon gelesen. Diesmal waren die Tempel dran! In meinem ersten Eintrag war es bereits der Kek Lok Si Tempel, der größte buddhistische Tempel Malaysias. Und wenn ich daran denke dann kommt es mir vor, als ob es gestern gewesen ist, dass ich in dieses Land kam. Wer davon Bilder sehen oder meinen Quark dazu hören möchte der kann das im ersten Beitrag machen – oder warten bis ich zurück in Deutschland bin und eventuell mal einen Fotoabend veranstalte, alsob.

Wieauchimmer; Um ehrlich zu sein habe ich mich nicht ganz auf Penang beschränkt. Überraschend wurde ich von meiner Chefin zu einem Kurztrip zu den Genting Highlands eingeladen. Zu den waaaaaaaaaaas??? – Richtig, kannte ich auch nicht. Stellte sich heraus, dass es ein riesen Resort mit dem einzigen legalem Casino Malaysias ist. Also entweder man gambled oder man langweilt sich. Ich tat letzteres und habe noch einen kleinen Abstecher zu einem sehr schönen Tempel gemacht. Aber nun der Reihe nach.

Beginnen wir in Penang. Und zwar sind mir schon bei diversen Fahrten durch die Stadt zwei ziemlich knallige Tempel aufgefallen (so auch beim Wesak Day) und zwar sind das namentlich der burmesische buddhistische Tempel und der thailändische buddhistische Tempel. Irgendwann musste ich die einfach mal anschauen gehen. Auf dem Weg dorthin entdeckte ich jedoch einen weiteren schönen Tempel, ein chinesisch buddhistischer Tempel. Umgangssprachlich wohl lifting Buddha Temple gennant – man kann wohl einen Wunsch haben, versuchen den dicken Buddha zu heben, Brudi, und wenn man es schafft dann wird der Wunsch in Erfüllung gehen. Offiziell firmiert der Tempel eher unter

HONG HOCK SEE TEMPLE

Über den Tempel ist komischerweise nur sehr wenig bekannt. Er ist wohl 1942 erbaut worden. Weltweit bekannt ist der Tempel durch das Problem der giftigen Ameisen. Da die buddhistischen Mönche keine Lebewesen töten dürfen ist das Problem größer als zunächst erwartet wird. Das war allerdings 2007. Als ich vor 3 Wochen dort war habe ich weder Ameisen gesehen noch wurde ich gebissen. Wie auch immer, man braucht ja auch eigentlich gar kein Hintergrundwissen um den Tempel zu genießen. Ich habe natürlich viele Bilder GESCHOSSEN, sodass ich euch einfach zwischendrin beschreibe wie der Tempel so aussieht. An dem Tempel bin ich schon oft vorbei gefahren, habe es jedoch nie geschafft mal einen Fuß hinein zu setzen.

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Das schöne an diesem Tempel ist, dass er so weitläufig ist. Wenn man eintritt hat man erst einmal einen relativ großen Parkplatz vor sich. Drumherum ein paar kleinere Tempel  und entsprechende Figuren. Erst wenn man hinter die Haupthalle geht entdeckt man kleinere aber schon pompöööse Pagoden samt Drachen oder goldenem Buddha.

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Normal..

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Pagode im hinteren Bereich des Tempels

Der Tempel hatte auf alle Fälle die eine oder andere nette Überraschung an Darstellungen parat. Nachdem ich diesen nun abgehakt hatte ging es weiter zu meinen eigentlichen Zielen.

Dhammikarama Burmese Buddhist Temple

Der burmesische und der thailändische Tempel stehen sich exakt gegenüber. Das Witzige daran ist, dass es so aussieht, als ob jeder den Gegenüber übertrumpfen möchte. Beide strahlen in glänzendem Gold und sehen sehr prachtvoll aus! Ich betrat zuerst den burmesischen Tempel.

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Außenansicht – Mauerverzierungen

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Das Eingangstor

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Eine Station des Siddartha Gautama (Buddha)

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Allein die Mauern um diesen Tempel sind mit verzierten Gold überzogen und verdammt eindrucksvoll, genauso wie das Eingangstor. Das gesamte Tempelgelände ist gesäumt von diversen Statuen. Die Haupthalle ist relativ nah am Eingang bzw. gibt es zwei. Verbunden durch einen überdachten Gang. In diesem Gang sieht man auf der rechten sowie der linken Seite Gemälde der Stationen im Leben und im Nachleben des Buddhas.

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Immer diese Rehe überall…

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Wie ihr sehen könnt ist dieser Tempel sehr sehr eindrucksvoll und wunderbar gestaltet (sieht man mal von dem üblichen Asiakitsch ab wie z.B. den Rehen). Mitten in der Stadt ein keines Idyll. Es gibt zudem genügend Bänke auf denen man einfach mal alles baumeln lassen kann. Ich war allein unterwegs und habe mir dort die erste Auszeit gegönnt.

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Das war also der erste der beiden güldenen Götterhäuser.

Wat Chayamangkalaram Thai Buddhist Temple

So nun der dritte im Bunde. Der thai buddhistische Tempel, der sog. Lying Buddha. Sein Merkmal ist vor allem der liegende Buddha (33 Meter) in der großen Halle. Der Tempel wurde 1845 gebaut, nachdem der Thai Community in Penang von der Queen Viktoria ein paar Quadrat Land geschenkt wurden.

Der Tempel weist sich vor allem durch seinen betonierten Boden  und wenig Rasen aus. Auch die Halle in der sich die liegende Buddha Statue befindet ist alles andere als imposant. Aber nun gut, der Tempel hat auch seine schönen Seiten.

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Achso, Bilder vom liegenden Buddha gibt es nicht. Ich war natürlich zu spät daher hatte die Halle schon geschlossen, clever oder? Im Hintergrund des letzten Bildes sieht man die Halle.

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Das wars dann auch schon mit den schönen Tempeln in Penang. Alle drei waren auf jeden Fall den Besuch wert und kann es jedem nur empfehlen, mal vorbei zu schauen wenn man in Penang ist.  Der vierte Tempel lag etwas weiter weg von Penang und zwar in den Genting Highlands.

CHIN SWEE CAVES TEMPLE / GENTING HIGHLANDS

Wie bereits oben erwähnt hatte mich meine Chefin spontan zu einem Besuch der Highlands eingeladen. Die Genting Highlands sind leider alles andere als spannend. Eigentlich bestehen die Genting Highlands, oder einfach nur Genting aus einem 6 Hotels umfassenden Resort. Die Hotels gehören alle zu der Genting Gruppe. Man findet mittlerweile überall auf der Welt Resorts dieser Gruppe.  Alle Hotels sind untereinander verbunden und wenn man nicht will dann muss man gar nicht erst nach draußen um von dem einen in das andere Hotel zu kommen. Wir waren im drittgrößten Hotel der Welt (Stand 2012; 2006 war es noch das größte weltweit). Allein die Lobby sah aus wie der Terminal eines mittelgroßen Flughafens, wirklich ziemlich übertrieben. Ähnlich wie die Preise dort: 1 Roti in Penang= 1RM; 1 Roti in Genting = 8RM. Also warum ist dieser Ort bei Locals und Singapurianern (heißt wirklich so!) so beliebt? Am milden Klima kann es nicht liegen, dafür gibt es schönere Orte. Ganz einfach, in den Genting Highlands steht das einzig legale Kasino Malaysias. Alle fahren hier nur zum zocken hin. Meinereiner hat aber weder das Know-How noch das Geld um zu gamblen. Ich schaute mich nach Ausweichmöglichkeiten um. Eine tolle Erfahrung wäre das Eiszimmer gewesen. Man zahlt ein bisschen Geld und steht dann in einem Raum, der auf -5 oder 10 Grad Celsius herunter gekühlt wurde damit man “den europäischen Winter” erleben kann. Tolle Sache, hab ich dann aber doch nicht gemacht. Ich hatte keine Jacke dabei.

Eine andere schöne Sache wäre die Gondelfahrt über die bewaldeten Hochlande gewesen. Leider hatte diese geschlossen. Die Optionen schwunden dahin und da ich auch keine drei Tage nur bei Starbucks herum gammeln wollte, beschloss ich mit einem Kollegen, dem das auch Glücksspiel zuwider war, einen Tempel etwas abseits zu besichtigen. Den Chin Swee Caves Tempel.

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Der Tempel ist in zwei Bereiche geteilt. Einmal gibt es den neueren Bereich mit Pagode und Platform usw. (siehe Bilder oben und unten) und dann gibt es noch den Bergtempel, den älteren Bereich der nur aus einer größeren Halle und einem Teich mit Schildkröten besteht. Erbaut wurde er 1975 vom Besitzer bzw. Schaffer der Genting Highlands, Tan Sri Dato’ Seri Lim Goh Tong, und kostete um die 12 Millionen Ringgit (also etwa 3 Millionen Euro).

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Die Tempelanlage ist wirklich schön und das dazugehörige Panorama tut sein übriges. Man lernt dort viel über den chinesischen Glauben und was es mit den ganzen Figuren auf sich hat. Auch die Pagode ist frei zugänglich.

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Bei Fragen einfach kommentieren oder mich anderweitig erreichen.

Was folgt: Urlaubseintrag und unser Hari Raya Wochenende!

Danke fürs lesen und warten (die Bilder brauchen immer so richtig schön lange zum laden…)

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